Zusammen ist man weniger allein

Ihr Lieben, wie geht es euch? Ich hoffe, ihr seid alle gut durch die letzte Woche gekommen. Ich befinde mich stimmungsmäßig in einem ständigen Auf und Ab und vermute, den meisten geht es ähnlich. Aber alles in allem habe ich mich zuhause gut eingerichtet. Wohl wissend, dass viele von euch in einer anderen Situation sind, sich um kleine Kinder kümmern müssen oder gar nicht zuhause sind, weil der Job das nicht zulässt, hier ein paar Dinge und Ideen, die mir die letzten Tage etwas leichter gemacht haben. Vieles davon ist sicherlich bekannt, aber vielleicht ist ja doch noch das ein oder andere für euch dabei.

Routinen – Ein halbwegs fester Tagesablauf hilft mir gerade sehr. Den Wecker habe ich zwar ausgestellt, aber meine innere Uhr weckt mich ohnehin um 7 Uhr. Dann trinke ich erstmal einen Kaffee im Bett und klicke mich durch die sozialen Medien. Da mir diese derzeit aber nur in Maßen gut tun, ist danach Pause, bestenfalls bis Mittag. (Naja, man kann’s ja mal versuchen …)

Nach dem Frühstück geht’s um 9 Uhr ins Homeoffice – das ist bei mir die Küche. 11 Uhr Videocall mit der Abteilung. Erstes Highlight des Tages!

12 Uhr 30 Mittagspause im Wohnzimmer. Man muss ja zumindest mal den Raum wechseln. Beim Essen kein Handy, stattdessen gucke ich einfach nur aus dem Fenster.

Zwischen 14 und 15 Uhr an die frische Luft, wenn möglich, wobei ich das vielleicht in der nächsten Woche auf morgens verlegen werde, wenn halb St. Pauli noch schläft.

Nach Feierabend höre ich mir den NDR Info Podcast mit dem tollen Christian Drosten an. Seine ruhige Art finde ich wahnsinnig wohltuend für die Nerven.

Noch besser für die Nerven: eine halbe Stunde Yoga, die ich mir jetzt unter der Woche täglich verordnet habe. Ich liebe Adriene, aber wer lieber Pilates oder Krafttraining macht, wird auf YouTube sicherlich auch fündig. Meiner Nichte und meinen Neffen habe ich Kindersport mit Alba Berlin empfohlen.

Auch beim Kochen kann ich gut abschalten. Ich hab mir einen groben Wochenplan gemacht, damit ich nur einmal die Woche einkaufen muss. Habt ihr Bedarf an einfachen Rezepten? Dann gebt Bescheid!

Freitag habe ich mir Abendessen bei meinem Lieblingsrestaurant in der Nachbarschaft bestellt. Das bieten jetzt auch viele an, die sonst nicht liefern. Und so kann man helfen, damit das Lieblingsrestaurant auch nach der Krise hoffentlich noch da ist. Und dann nicht damit vor den Fernseher, sonder schön den Tisch decken und das Essen zelebrieren!

TV aka Netflix gucke ich gerade nur in Maßen. Lieber würde ich mehr lesen. Letzte Woche haperte es noch mit der Konzentration. Ich hoffe, das wird besser. Meine Buchtipps findet ihr hier und hier. Ich versuche, auch noch ein paar neue zusammenzutragen. Bücher am besten bei der kleinen Buchhandlung im Viertel bestellen. Ich habe Freitagmorgen bei meiner angerufen, Samstagmittag wurde geliefert.

Fast jeden Abend war ich zum Telefonieren verabredet. Am besten macht man das jetzt per FaceTime, Skype oder Google Hangout. Dann glüht das Ohr nicht nach einer Stunde, und es ist so schön, das Gesicht der Freundin zu sehen und ihr mit einem Glas Wein zuzuprosten. Morgen wird auch das Treffen mit meinen LitLadies (ein kleiner Literaturkreis mit drei Freundinnen) nicht ausfallen, sondern stattdessen per Videokonferenz stattfinden. Ich freue mich schon drauf!

Tagebuch schreiben hilft mir enorm. Am Ende des Tages einmal Gedanken sortieren und vor allem auch festhalten, was alles Schönes passiert ist, wofür ich dankbar bin. Und das ist viel.

Donnerstag war ich auf einer Lesung! Der tolle Saša hat in seinem Wohnzimmer vor der Kamera gelesen. Ich habe in meinem Wohnzimmer zugeguckt – und eine Stunde lang so gut wie nicht an Corona gedacht. Hat großen Spaß gemacht, und ganz nebenbei hat er noch 17.000 Euro Spenden gesammelt für Seebrücke und Medico International. Dienstag gibt’s eine Wiederholung, ich empfehle dringend einzuschalten (auf Instgram oder hier).

Igor Levit gibt fast jeden Abend um 19 Uhr ein Hauskonzert (via Twitter). Habe ich bisher nicht geschafft, aber mach ich nächste Woche mal als Begleitung zum Kochen an.

Statt Casual Friday haben meine Kollegin Sabina und ich den Fancy Friday ausgerufen. Einfach mal Lippenstift im Homeoffice auftragen – sorgt für große Freude im Videocall. Trust me.

Was ich noch vorhabe:

Blut spenden (es herrscht gerade dringender Bedarf).

Mich in der Apotheke auf St. Pauli in eine Liste eintragen, die dort ausliegt. Leute, die helfen können, werden so mit Menschen in der Nachbarschaft verknüpft, die Hilfe benötigen, etwa beim Einkauf.

Wein bestellen. Aber nicht jeden Abend Wein trinken.

Kommt gut durch die nächste Zeit, haltet euch wacker und bleibt gesund! Soziale Distanz ist gerade unabdingbar, emotionale Nähe dafür umso wichtiger. Ich glaube fest daran, dass uns diese verrückten Wochen näher zusammen bringen werden.

Alles Liebe

Eure Julia

Zu früh, zu schnell, zu viel

Ich möchte etwas über Trauer schreiben. Das ist nicht so einfach und wird sicherlich nicht mein ausgefeiltester Text, dafür ist alles noch zu frisch und der Abend zu spät, aber mir geht gerade so viel durch den Kopf, und wenn mich dieser Blog in den letzten Monaten eins gelehrt hat, dann, dass es mir leichter fällt, bestimmte Dinge aufzuschreiben als auszusprechen.

Im Mai vor nicht mal zwei Jahren ist meine Mutter nach langer Krankheit gestorben. Kurz vorher haben wir noch gemeinsam die Goldene Hochzeit meiner Eltern gefeiert, das war wohl ihr Ziel. Danach ging es ganz schnell. Zeitgleich mit ihrem Tod kam ein traumhaft schöner Frühling. Ich habe sehr viel Zeit im großen Garten meiner Eltern verbracht, viel Zeit mit der Familie, viel Zeit mit meinem Vater. Und mir ging es ganz gut. Ich war froh, dass Mama erlöst war, und ich war erleichtert, dass sich Papa so wacker hielt, ja, sogar wieder Pläne schmiedete. Wenn ich nicht in Waldenau war, habe ich mich mit Freunden getroffen, auf dem Balkon, vor der Kneipe, gequatscht, getrunken, geweint, gelacht, so viele schöne laue Sommerabende lang. Und was für tolle Freunde ich habe! Das habe ich deutlich gespürt. Sie riefen an, sie schrieben, sie fuhren mich von A nach B. Es war eine traurige, aber auch schöne Zeit.

Jetzt ist es wieder soweit, und es fühlt sich ganz anders an. Im September hat mein Vater seinen 75. Geburtstag in großer Runde mit Freunden und Familie gefeiert. Die Sonne schien, wir waren an der Elbe, und es war ein tolles Fest. Einen Monat später bekam er die Diagnose Speiseröhrenkrebs. Vier Monate später, ausgerechnet am Valentinstag, hat er sich auf die Reise zu seiner Frau begeben. Nach nicht mal zwei Jahren. Nach vier Monaten.

Ich würde mich jetzt gerne eine Weile hinlegen.

Schlaf, soviel weiß ich jetzt schon, ist nicht das Problem. Ich, schon immer Fan des Mittagsschläfchen, kann mich gerade zu jeder Tages- und Nachtzeit hinlegen und schlafe wie ein Stein. Auch die Familie ist wieder da. Meine wunderbaren Brüder und ihre tollen Frauen, meine heiß geliebten Neffen und meine Nichte. Meine Tante und mein Onkel, meine Patentante und ihr Mann. Es ist ein großes Glück, von soviel Liebe umgeben zu sein. Und Liebe bekomme ich auch von Freundinnen und Freunden. So viele Nachrichten. So viele liebevolle Worte. Und in fast jeder Nachricht: Melde dich, wenn du was brauchst. Das ist wahnsinnig fürsorglich gemeint, und ich weiß, das sehr zu schätzen, aber: Ich kann das grad nicht oder zumindest nur sehr schwer.

Ich fühle mich im Moment wie der Ochs vorm Berg. Ich habe seit vier Wochen mein Bad nicht mehr geputzt (und verstehe, wenn mich jetzt niemand mehr besuchen mag), ich trage seit Tagen den selben Pulli und die selbe Jeans. Ich weiß, ich habe morgen frei; ich weiß nicht, ob ich es schaffen werde schwimmen zu gehen, obwohl es mir sicher gut täte. Ich weiß, ich werde morgen Mittag wieder nach Waldenau fahren, im gleichzeitig viel zu leeren und viel zu vollen Haus meiner Eltern sitzen und mich mit meinen Brüdern durch Versicherungsdokumente arbeiten. Wir werden Entscheidungen treffen müssen, und ich werde unzählige Umschläge für Trauerkarten mit Adressen versehen, und ich werde abends mit einem meiner Lieblingsmenschen ein oder zwei Schnäpse trinken und sehr, sehr müde sein.

Denn natürlich brauche ich neben Schlaf Gesellschaft. Ich möchte euch alle sehen und in den Arm nehmen. Aber im Moment ist es so, dass ich meine Yogahose anziehe, um Yoga zu machen und mir etwas Gutes zu tun – und am Ende doch nur in der Yogabuchse auf der Couch liege und Netflix gucke oder schlafe.

Ich sitze vor meinem Handy und benachrichtige, wer noch nicht benachrichtigt ist, ich lese die vielen lieben Zeilen, die mir geschickt werden. Und jede Antwort kostet mich Kraft. Bitte erwartet nicht, dass ich mich schon melden werde, wenn ich etwas brauche. Was ich jetzt brauche – und es fällt mir wahnsinnig schwer, das zuzugeben, und das geht auch nur an diesem Ort –, sind konkrete Angebote. Schreibt mir, wann ihr mich wo gerne sehen würdet. Vielleicht werde ich keine Zeit haben, sehr vermutlich nicht, wenn morgen gleich die ersten zehn schreiben. Aber es muss ja auch nicht morgen sein, und sonst versucht es einfach wieder. Ich möchte hier keinen Wettbewerb ausschreiben, niemand muss mir etwas beweisen. Ich weiß, was ich an jedem Einzelnen habe. Und es macht gar nichts, wenn wir uns diese oder nächste Woche nicht sehen. Ich freue mich auch, wenn sich im Mai noch jemand fragt, wie es mir geht, und sich meldet. Aber das wäre das größte Geschenk, dass ich mich nicht kümmern muss.

Alles Liebe

Eure Julia

Swimming Around the World: Piscine Joséphine Baker, Paris

Gibt es einen passenderen Ort, die zwanziger Jahre schwimmtechnisch einzuläuten, als diesen? Ehrlicherweise war es Zufall. Ich habe einfach wie immer, bevor ich einen Städtetrip mache, recherchiert, was es für Schwimmbäder vor Ort gibt und stieß so schnell auf das Badeschiff, das unterhalb der Bibliothèque François-Mitterand in der Seine liegt und nach der berühmten Tänzerin benannt ist, die in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts aus den USA nach Frankreich zog. (Ich konnte nicht herausfinden, ob Joséphine selbst begeisterte Schwimmerin war, aber sie ließ sich neben ihr Schloss in der Dordogne wohl einen Pool in Form eines J bauen.)

Das Badeschiff schwimmt seit 2006 in der Seine. Neben einem 10-mal-25-Meter-Becken bietet es ein Fitnessstudio, eine Sauna, ein Hammam (beides derzeit leider geschlossen) und im Sommer ein Sonnendeck mit Liegestühlen. In den warmen Monaten wird außerdem das Glasdach geöffnet, was besonders schön sein muss.

Foto Mark O‘Flaherty/Alamy; Foto oben Samantha Ohlsen/Alamy

Ich war im Dezember da und, obwohl keine Métro fuhr, wild entschlossen, hier schwimmen zu gehen. Und ich wurde für die drei Kilometer Fußmarsch aus dem Zentrum hinaus die Seine entlang tatsächlich belohnt: ein fast leeres Becken, in dem sich nur sieben weitere Schwimmer befanden, so dass wir uns bequem jeweils zu zweit eine der vier Bahnen teilen konnten. Wäre mein Französisch besser, hätte ich am Beckenrand sogar ein Schwätzchen mit dem freundlichen Herrn in meiner Bahn halten können. Es reichte immerhin, um den Bademeister zu fragen, ob die Pullbuoys zur allgemeinen Verfügung stehen (taten sie).

Glücklich schwamm ich 40 Bahnen, kaufte mir im Anschluss in der Bäckerei an der nächsten Ecke eine köstliche Tarte auf die Hand – und machte mich auf den Sechs-Kilometer-Weg zurück zum Hotel.

Ich habe selten so gut geschlafen wie in dieser Silvesternacht.

Fett schwimmt oben

Das bin ich mit einem Jahr im Spanienurlaub. Den kritischen Blick habe ich heute noch bestens drauf, aber ich glaube, ich habe danach nie wieder so entspannt mit meinem dicken Bauch am Strand gesessen. Ich weiß nicht mehr, wann es anfing, dass ich mich als zu dick empfunden habe. Aber ich weiß genau, dieses Gefühl hat mich Jahrzehnte begleitet. Jahrzehnte, in denen ich nur selten im Freibad war, mich am Strand nur ungern ausgezogen habe, in denen jedes rare Strandfoto beschnitten werden musste, weil ich mich für meinen Bauch, meinen Po, meine Oberschenkel geschämt habe. Heute gucke ich mir die wenigen Bikinifotos aus meiner Kindheit und Jugend an und denke: WTF??? Denn ich sehe ein hübsches Mädchen – ein Mädchen, von dem ich weiß, wie unsicher und oft auch unglücklich es war, und das es nicht genießen konnte, am See oder Meer zu sein, obwohl ich das Wasser schon immer geliebt habe.

Erst heute, mit über vierzig, mag ich meinen Körper so, wie er ist. Und das habe ich vor allem dem Schwimmen zu verdanken. Zum einen hat es mir, die ich mich nicht nur stets für zu dick, sondern auch für unsportlich hielt, Kraft, Selbstbewusstsein und ein besseres Körpergefühl geschenkt. Dazu hat schon das regelmäßige Bahnenziehen im Pool beigetragen, aber spätestens nachdem ich das erste Mal von einer Insel zur anderen geschwommen war, fand ich diesen Körper echt toll. Zum anderen war es die Erfahrung, dass mein schönster Urlaub einer war, den ich überwiegend im Badeanzug, also quasi halbnackt, umgeben von eben noch Fremden verbrachte. Hätte mir das jemand in meinen Zwanzigern prophezeit! Doch wenn man mehrere Stunden am Tag mit Menschen meist mittleren Alters in Badekleidung verbringt, die alle Bauch, Beine, Po haben, wenn man sich von jemandem den Rücken eincremen lässt, den man gerade erst kennengelernt hat, und wenn man dabei jede Menge Spaß hat, dann pfeift man zum Glück sehr schnell darauf, den Bauch einzuziehen und sich Gedanken über irgendwelche Dellen und Pölsterchen zu machen. Ich erinnere mich noch, wie ich mich auf meinem letzten Swimtrek mit Norma, Anfang sechzig, und Vivian, Ende vierzig, darüber unterhielt, wieviel wohler wir uns heute in unseren Körpern fühlen als mit Anfang zwanzig – trotz nachweislich mehr Falten und nachlassendem Bindegewebe.

Meine Geschichte ist keine besondere. Ich kenne unzählige Frauen, die schon als Mädchen mit ihrem Körper haderten. Viel zu viele, die es auch heute noch tun – Body-Positivity- und -Diversity-Trend hin oder her. Nur weil ein Begriff in Mode kommt, nur weil einige wenige Frauen sich endlich unabhängig von gängigen Schönheitsidealen in all ihrer Pracht im Netz zeigen, heißt das noch lange nicht, dass wir alle, die das toll finden und feiern, uns auf einmal frei fühlen. Jahrzehntelange Erfahrungen mit Diäten, Baucheinziehen, Kaschieren hinterlassen ihre Spuren, das schüttelt man nicht so eben ab.

Auch heute noch, wo ich meinen Körper ehrlich mag und den Großteil meines Urlaubs im Badeanzug verbringe, blicke ich auf dieses Foto von mir am Strand einer griechischen Insel, und was ich vor allem sehe, ist nicht mein strahlendes Gesicht, meinen top Busen oder meine schmalen Waden, sondern breite Hüften und Oberschenkel mit Zellulitis. Diesen kritischen Blick habe ich als Frau gelernt und verinnerlicht, den werde ich vielleicht nie los (aber ich höre mein sechzigjähriges Ich gerade laut lachen). Und genau deswegen zeige ich diese Fotos und erzähle die Geschichte dazu, die nur eine von vielen ist, weil beides vielleicht dazu beitragen kann, dass sich unser gelernter Blick verändert – peu à peu, one picture of perfect cellulite at a time.

Und immerhin: Mein Blick auf das Foto ist zwar noch kritisch, aber gefühlt habe ich mich tatsächlich fantastisch in diesem Moment. (Unbewusst habe ich vermutlich dennoch den Bauch eingezogen. Keine Pointe.)

Dinner for One: Penne mit Wodka

Ende des Jahres kursierte auf Twitter so ein Quatsch-Rätsel: Ein Feld mit Buchstaben, und die ersten drei Wörter die man darin erkannte, sollten einem verraten, was das neue Jahr bringt. Ich so: Sex, Marriage, Pasta. Well, bring it on 2020! Okay, auf die Ehe bin ich ehrlich gesagt nicht sonderlich scharf, aber ansonsten … Wem noch nach, äh, Pasta ist, für den/die hier ein ebenso leichtes wie vorzügliches Rezept.

Zutaten für zwei Portionen:

2 EL Olivenöl

2 Knoblauchzehen (gehackt)

¼ TL Chiliflocken

400 g Tomaten in Stücken (Tetrapack)

250 g Penne

2 EL Wodka

125 ml Sahne

Öl mit Knoblauch, Chiliflocken und einer Prise Salz in einer Pfanne mit hohem Rand erwärmen. Tomaten hinzufügen und 30 Minuten einkochen. Penne parallel in Salzwasser kochen, abgießen und zu den Tomaten geben. Wodka hinzugießen, alles vermischen. Sahne hinzufügen und zugedeckt bei niedriger Hitze kurz ziehen lassen.

Auffüllen, nachschenken, genießen. Schönes Wochenende!

Vier Tage Paris

Manchmal hat es durchaus etwas Gutes, so planungsverrückt wie ich zu sein. Kaum zurück aus dem Sommerurlaub überlegte ich, wohin die Reise in diesem Jahr noch gehen könnte. Dänemark im Herbst mit der Familie stand schon fest und war eine schöne Aussicht, aber nicht ganz das, was mir vorschwebte. Ich sehnte mich nach einem unbekannten Ort, nach einem Kurztrip nur für mich. Und dann kam mir auf einmal Paris in den Sinn – dort wollte ich schon so lange hin. Keine Stunde später hatte ich Flug und Hotel gebucht. Ich plane ja wirklich gerne, aber ich glaube, es war das erste Mal, dass ich bereits im Juli wusste, was ich Silvester machen würde. Ha!

Da es noch so lange hin war, war es allerdings auch schon bald wieder vergessen. In den folgenden Wochen und Monaten passierte es mir immer wieder, dass ich mich über irgendetwas ärgerte, weil in diesem vermaledeiten Jahr einiges nicht so lief wie erhofft, bis mir unvermittelt einfiel: „Aber Silvester bist du in Paris!“ Und dann musste ich von Ohr zu Ohr grinsen.

Am Ende lief auch mein Paristrip nicht ganz so wie erhofft. Ich hatte mir für den Silvesterabend eine Karte fürs Ballett gekauft – aber nicht nur die Métro, sondern auch die Oper wurde bestreikt. Dennoch fand ich die Stadt ganz wunderbar.

Was ich besonders mochte:

Sacré Coeur & Montmartre

Gleich zu Beginn bin ich hoch zur Sacré Coeur gelaufen und habe bei herrlichstem Sonnenschein den Blick über Paris aufgesogen. Anschließend bin ich durch Montmartre mit seinen vielen Cafés und Boutiquen gebummelt und habe mich an den Einheimischen erfreut, die ganz klischeehaft vor der Frommagerie Schlange standen und Baguette unterm Arm spazieren trugen. Pausiert habe ich im Restaurant des Hôtel d‘Amour mit seinem sehr schönen Innenhof. Eine Empfehlung von Okka Rohd.

Spaziergang an der Seine

Am zweiten Tag bin ich wieder bei strahlendem Sonnenschein vom Hotel zu Fuß durchs 2. Arrondissement und den Jardin du Palais Royal, am Louvre vorbei zur Seine gelaufen. Über die Ponts des Art rüber ins Quartier Saint-Germain-des-Prés. Dort hatte ich mir als Muss das Café de Flore notiert, bin dann aber bereits eine Ecke vorher im Le Bonaparte eingekehrt, wo ich im Wintergarten in der Sonne sitzen konnte. Von dort wieder zurück an die Seine, über die Pont Neuf auf die Île de la Cité. An der Notre-Dame vorbei, die in ihrem Gerüst einen sehr traurigen Eindruck machte – ich habe mich fast ein wenig geschämt, sie so zu fotografieren – und über die Pont Saint-Louis weiter auf die gleichnamige Insel.

Wer bei Sinnen ist, würde diese halb umrunden und am anderen Seineufer zurücklaufen und hätte damit einen sehr ordentlichen Spaziergang gemacht. Ich bin noch 2 Kilometer weiter marschiert, um im Piscine Joséphine Baker schwimmen zu gehen – davon berichte ich ein andermal –, und die ganze Strecke wieder zurück, denn es fuhr ja keine Métro. In Summe blickte ich am Ende des Tages auf 15 gelaufene und einen geschwommenen Kilometer zurück. Ich war dann gar nicht traurig über einen ruhigen Silvesterabend mit einer Flasche Crémant und und einer Tüte Chips im Hotelzimmer und habe kurz nach zwölf ein wenig kaputt und sehr zufrieden das Licht ausgemacht.

Bustour

Selten bin ich so frisch und munter in einen 1. Januar gestartet – bis ich zehn Schritte vor die Tür gesetzt hatte. Aua! Die Strecke vom Vortag hatte doch deutliche Spuren hinterlassen. Ich bin dann tapfer eine halbe Stunde zum Ladurée gehumpelt, eine bekannte Edel-Patisserie, wo es neben Macarons und anderem süßen Gebäck sehr gute Eggs Benedict geben sollte – und gab. Ansonsten würde ich die Läden allerdings meiden, da sehr teuer, und meinem Eindruck nach bekommt man hier auch in jeder kleinen Nachbarschaftsbäckerei hervorragendes Gebäck. (Mindestens ebenso gute Eggs Benedict habe ich am nächsten Tag für die Hälfte des Geldes bei Paperboy nahe des Canal Saint-Martin gegessen.*)

Noch im Café habe ich ein Ticket für eine Hop-on-Hof-off-Bustour gebucht. Ja, ich weiß – wie uncool. Aber wisst ihr was? Schon vor zwei Jahren habe ich diesen Snobismus runtergeschluckt, als ich mit meinem Bruder, meiner Schwägerin und meinen zwei kleinen Neffen in London war und gemerkt habe, dass das eine durchaus komfortable Art ist, eine Stadt zu erkunden. Nicht nur dass sie die geschundenen Füße schont, man hat aus so einem Doppeldeckerbus wirklich einen tollen Blick auf die Stadt – und nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten, ich mochte es auch, im Vorbeifahren in die schicken Pariser Wohnungen zu linsen.

Mein Hotel

Übernachtet habe ich im Hôtel du Temps (ein Tipp von Hanna Schumi), das im 9. Arrondissement nahe des Gare du Nord liegt. Von dort sind etwa Sacré Coeur, der Louvre oder das Marais fußläufig gut zu erreichen – und damit meine ich innerhalb einer halben Stunde. Wenn die Métro streikt, wird fußläufig natürlich zum dehnbaren Begriff. Mein Zimmer war klein, aber fein; ich habe von den netten Mitarbeitern schon im Vorhinein tolle Restaurantempfehlungen bekommen; und in der kleinen Bar im Empfangsraum bekommt man nicht nur ein sehr gutes Frühstück, sondern kann auch zu jeder anderen Uhrzeit mit einem Tee oder Drink entspannen.

Paris, du warst sehr gut zu mir, und ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Euch wünsche ich, was ein älterer Herr am 31. Dezember seinem Nachbarn die Arme in die Luft werfend über die Straße hinweg zurief: Bonne année et beaucoup d’amour!

* Ich liebe Eggs Benedict und nehme alle Empfehlungen diesbezüglich für Hamburg und den Rest der Welt dankend an.

Da dieser Beitrag Marken- und Produktnennungen sowie Verlinkungen enthält und das nach derzeitiger Rechtslage als Werbung gilt, kennzeichne ich ihn als WERBUNG. Es handelt sich dennoch um persönliche Empfehlungen.

Home Alone – Warum ich Heiligabend allein sein möchte

Ich liebe meine Familie – meinen Papa, meine Brüder, meine Schwägerinnen, meine Neffen und meine Nichte. Ich verbringe gerne Zeit mit ihnen, und praktischerweise wohnen sie alle auf einem Haufen nur ein paar Kilometer entfernt. Dennoch möchte ich dieses Jahr an Heiligabend alleine sein. Ich freue mich sehr darauf, auch wenn es mir ein wenig schwer fällt zu erklären, warum, und ich Sorge habe, etwas widerspenstig zu erscheinen. Heiligabend allein – das wirkt irgendwie noch spleeniger als Silvester allein, vor allem wenn man das Glück einer Familie in der Nähe hat. Ich ahne, es gibt nicht wenige Menschen, die mich darum beneiden würden.

Die Sache ist aber die: Ich möchte mich nicht wieder an Heiligabend in den Schlaf weinen. Ich habe dieses Jahr nicht die Kraft dazu. Ja, selten habe ich mich in den letzten Jahren so einsam und traurig gefühlt wie an Heiligabend.

Weihnachten, das Fest der Familie – und ich bin Teil einer wunderbaren Familie. Das weiß ich, und dafür bin ich unendlich dankbar. Weihnachten, das Fest der Familie, bedeutet aber auch, dass ich an diesem verdammten Heiligabend mehr als an jedem anderen Tag im Jahr spüre, was ich nicht bin, was ich gerne wäre: Mutter.

Ich habe mir immer Kinder gewünscht. Ich bin 44 und mehr als zehn Jahre single. Manche Wünsche erfüllen sich nicht. Und über manch unerfüllten Wunsch ist es schwerer hinwegzukommen als über den Playmobil-Ponyhof, den man nie bekommen hat.

Dass sich der Wunsch nach einem eigenen Kind nicht mehr erfüllen wird, ahne ich bereits seit vielen Jahren, und ich habe mehr oder weniger meinen Frieden damit gemacht. Mir schießen nicht mehr die Tränen in die Augen, wenn ich vor dem Stadion warte und ein hotter Typ in meinem Alter mit einem kleinen Jungen an der Hand vorbei läuft. Ich genieße es inzwischen, am Wochenende Mittagsschlaf zu machen, und denke dann nur kurz an meine Freundinnen, die gerade auf dem Spielplatz frieren müssen. Und mein Leben ist ja auch alles andere als kinderlos. Nur eine Stunde, bevor ich mich an diesen Text setzte, lag ich zwischen einem Drei- und einem Fünfjährigen kurz vorm Einschlafen, eine Hand im Gesicht, zwei Füße im Rücken. Tantenglück ist großes Glück.

Inzwischen bin ich an den allermeisten Tagen im Jahr im Reinen mit meinem gar nicht so kinderlosen Leben. Nur an Heiligabend erwischt und schüttelt es mich immer wieder. Vielleicht werde ich diese eine Leerstelle immer spüren. Ganz sicher lässt sie sich nicht einfach mit einer zweimonatigen Auszeit in New York oder Abenteuerurlaub schließen.

Ich habe jahrelange Erfahrung im Alleinsein, und ich kann das inzwischen ziemlich gut. Mein Heiligabend wird vermutlich so oder so ähnlich aussehen: Nachmittags werde ich Love Actually oder The Holiday gucken. Um fünf gehe ich in die Kirche gegenüber – nicht, weil ich gläubig wäre, bin ich nicht, sondern weil ich die Einkehr mag und gerne „O du fröhliche“ singe. Vermutlich verdrücke ich dabei ein paar Tränen, aber das ist okay. Wieder zuhause mache ich mir den Champagner auf, den ich neulich geschenkt bekommen habe, und schmeiße in der Küche die Weihnachts-Playlist mit „Let It Snow!“ und „Do They Know It’s Christmas“ an. Ich werde ein bisschen singen, ein bisschen tanzen und Risotto kochen. Und wenn ich später Lust habe, dann gehe ich nochmal vor die Tür, denn ich liebe es, an Heiligabend durch die dunklen Straßen zu laufen und in die beleuchteten Fenster zu gucken. Vielleicht hole ich mir dann noch bei Freunden einen Absacker ab oder ich trinke einen in meiner Lieblingsbar um die Ecke. Vielleicht versacke ich aber auch vorher schon mit einer Flasche Weißwein und wahlweise Hugh Grant oder Jude Law auf der Couch. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde, das klingt nach einem fantastischen Abend.

Und am ersten Weihnachtstag werde ich dann raus nach W. fahren. Ich werde den Tag mit meinem Papa verbringen, meine Neffen und meine Nichte knuddeln und abends mit meinen Brüdern und Schwägerinnen Schnaps trinken. Und ich freue mich sehr darauf.

Ich wünsche allen, die es feiern, schöne Weihnachtstage umgeben von lieben Menschen und einen guten Rutsch in die zwanziger Jahre! Hier ist bis dahin Pause. Aber im neuen Jahr fallen mir hoffentlich noch ein paar Dinge ein, die ich euch übers Lesen, Schwimmen, Leben erzählen kann. Mir macht das hier nämlich verdammt viel Freude, und ich hoffe, euch auch ein wenig. Cheers!

Eure Julia

Zwei Plätzchenrezepte – süß und salzig

Ich bin selbst keine große Plätzchenesserin und ziehe ein Stück Käse jeder süßen Kleinigkeit vor. Dennoch mache ich mir einmal im Advent den Rücken krum, um mindestens ein Blech zu backen. Ich mag es dann einfach doch, ein paar Stunden in der Küche rumzuwerkeln, an deren Ende ich mein Werk in Tütchen fülle, Schleife drum – und mir einen Schnaps eingieße. Die meisten Plätzchen werden zu Weihnachten an die Nachbarin, meine Tante und wem immer ich sonst noch mit einer Kleinigkeit Danke sagen möchte, verschenkt. Experimente unternehme ich dabei keine, seit Jahren baue ich auf diese beiden Rezepte – eins süß, eins salzig. Letzteres vielleicht etwas ungewöhnlich, aber die Parmesankekse schmecken vorzüglich zu Crémant. Von denen behalte ich sogar ein paar für mich.

Husarenkrapfen (ca. 50 Stück)

1 125 g zimmerwarme, nicht zu weiche Butter, 50 g Zucker, 1 Tl Vanillezucker, 1 Prise Salz und 3 Tl lösliches Espressopulver mit den Knethaken des Handrührers glatt arbeiten. 1 Eigelb kurz unterarbeiten. 175 g Mehl und 50 g gemahlene Mandelkerne zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. 2 Stunden in Folie gewickelt kalt stellen.

2 Aus dem Teig mit leicht bemehlten Händen kirschgroße Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit dem Ende eines Kochlöffels Mulden in die Kugeln drücken. Dabei den Kochlöffel immer wieder in etwas Mehl drücken.

3 Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit 2 El Puderzucker bestäuben. 200 g Johannesbeergelee erwärmen und mit einem Teelöffel in die Mulden der Plätzchen füllen. Fest werden lassen.

Parmesankekse (ca. 20 Stück)

1 55 g gehackte Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. In einer Schüssel Mandeln, 100 g kalte Butter, klein gewürfelt, 30 g frisch geriebenen Parmesan, 1 El gehackter Thymian , 125 g Mehl und etwas Salz vermengen. Die Krümel, die so entstehen, zu einem Teig zusammenfügen und kurz kneten.

2 Teig 5 mm dick ausrollen und Kreise mit ca. 4 cm Durchmesser ausstechen. Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.

3 Im vorgeheizten Ofen 15 bis 20 Minuten bei 150 Grad backen.

Vier Lieblingsautor*innen, vier Buchtipps

4/4 Saša Stanišić empfiehlt Lovecraft Country von Matt Ruff

~ Man braucht nicht Liebhaber der lovecraftschen Welten voller Schrecken zu sein, um Matt Ruffs Lovecraft Country zu lieben. Die Wirklichkeit – in diesem Fall die der schwarzen Bevölkerung der USA in den fünfziger Jahren – ist Horror genug. Lovecraft Country erzählt zuerst die Geschichte von Atticus Turner auf der Suche nach seinem Vater in der seltsamen Stadt namens Ardham. Dieser ist in die Fänge eines weißen Geheimbundes geraten. Nachdem dessen Fall gelöst wird, schweift die Erzählung ab, und wir bekommen wunderbare, teils auch fantastische Geschichten aus Atticus’ Umfeld kredenzt, darunter auch Parabelhaftes wie die von Ruby, einer Schwarzen, die sich auf magische Weise in eine weißen Frau verwandelt und bald all die Vorzüge der Hautfarbe genießen kann.

Das Buch ist eine Wunderkiste, nicht alle Wunder gleich wundersam. In allen ist die unterschwellige Bedrohung durch die Gesellschaft – der Rassismus, die Ausgrenzung – aufs Bedrückendste zu spüren, und insofern ist die Umsetzung von Ruff vordergründig als eine ungewöhnliche Studie jener bewegten Zeiten zu lesen. Ungewöhnlich, weil Ruff auch für das Genre „old-school Lovecraft“ einiges Überraschende und Kluge einfällt. ~

Saša hat DAS Buch des Jahres geschrieben und dafür hoch verdient den Deutschen Buchpreis und den Hamburger Literaturpreis erhalten. Außerdem ist er ein zauberhafter Mensch, da verzeihe ich ihm sogar, dass er HSV-Fan ist.

Herzlichen Dank nochmal an alle vier fürs Mitmachen!

Da dieser Beitrag Marken- und Produktnennungen sowie Verlinkungen enthält und das nach derzeitiger Rechtslage als Werbung gilt, kennzeichne ich ihn als WERBUNG. Es handelt sich dennoch um persönliche Empfehlungen.

Vier Lieblingsautor*innen, vier Buchtipps

3/4 Marlene Sørensen empfiehlt Fleishman Is in Trouble von Taffy Brodesser-Akner

~ Ich lese viel weniger als früher. Das liegt am Kind, an der Müdigkeit, an der entsetzlichen Angewohnheit, im blauen Licht des Smartphones einzuschlafen. Was mir umso mehr auffiel, als ich Fleishman Is in Trouble entdeckte. Wobei: Dieses Buch hätte ich auch geliebt, wenn ich dieses Jahr 30 statt nur dreieinhalb Bücher gelesen hätte. Die Journalistin Taffy Brodesser-Akner – ihre Porträts von Menschen wie Britney Spears, Tom Hanks und Gwyneth Paltrow sind wirklich sagenhaft – schreibt nicht nur so irritierend gut, dass ich ihr auf beinahe jeder Seite Sätze klauen möchte; sie beobachtet so präzise, dass ich beim Lesen ständig: So isses! rufen wollte. Fleishman Is in Trouble handelt von dem Ende einer Ehe – erst aus seiner Perspektive, dann aus ihrer, und das wirklich Bemerkenswerte ist, wie viel Empathie Brodesser-Akner für beide Protagonisten hat. Bis zum letzten, genialen Satz. Ein kluges, komisches, trauriges und absurd vollendetes Buch.

Erscheint mit dem Titel Fleishman steckt in Schwierigkeiten im April auf Deutsch. ~

Marlene und ich kennen uns nicht persönlich, aber ich bewundere sie schon lange für ihren fantastischen Stil. Wenn ich nicht weiß, ob ich ein bestimmtes Stück kaufen soll, frage ich mich manchmal: Was würde Marlene tun? Oder ich gucke in eins ihrer Bücher.

Da dieser Beitrag Marken- und Produktnennungen sowie Verlinkungen enthält und das nach derzeitiger Rechtslage als Werbung gilt, kennzeichne ich ihn als WERBUNG. Es handelt sich dennoch um persönliche Empfehlungen.